Oswaldhöhle

Achtung! Maximale Durchgangshöhe 1,50 Meter! So steht es auf Wegweisern am Frankenweg vor der Oswaldhöhle. Bei Muggendorf passiert der Wanderweg die Höhle und bietet so ein ideales Wander- und Ausflugsziel für Familien mit kleinen Höhlenforschern.

Unsere kurze Wanderung starten wir am Dooser Berg, kurz außerhalb von Muggendorf. Der Ort zählt zu den Beliebtesten in der Fränkischen Schweiz, starten hier Kanutouren auf der Wiesent und verschiedene Wanderwege passieren den Ort mit den vielen Höhlen in den nahen Felswänden.

Oswaldhoehle-WegweiserVom Parkplatz aus überqueren wir die Straße und gehen anschließend in den Wald, wo wir entlang des Frankenwegs zur nahen Oswaldhöhle wandern. Anfangs auf einem breiteren Weg, erreichen wir nach einer Rechtskurve eine Abzweigung. An dieser halten wir uns links und folgen der Beschilderung zur Oswaldhöhle. Nun steigt der schmale Wanderweg an und nach wenigen Minuten führt uns die Wanderung über Treppenstufen immer höher über das Wiesenttal. Oben angekommen, lohnt sich ein kleiner Abstecher zu den Felsen, von denen sich ein super Ausblick über das Tal bietet. Allerdings ist hier besondere Vorsicht geboten, da es steil abwärtsgeht. Wieder zurück auf dem Wanderweg passieren wir die Abzweigung des Mehlbeerensteigs, den wir für unseren Rückweg wählen.

Der Weg zur Oswaldhöhle wird nun flacher und ist mit Laub übersäht, das bei jedem Schritt raschelt (Dezember). Erst kurz vor dem Erreichen der Höhle sehen wir diese und sind beeindruckt! Eine riesige Felswand, durch die die etwa 65 Meter lange Durchgangshöhle führt. Nun wird es Zeit für die mitgebrachten Taschenlampen. Im Inneren stehen wir in einem größerem Raum, von dem kleinere Nischen abgehen, die erkundet werden wollen. Daneben gibt es auch den Wanderweg, der ohne Beleuchtung ins Innere führt. Bei niedrigem Sonnenstand scheint nach wenigen Metern schon die Sonne an vereinzelte Stellen und es ergibt sich ein schönes Farbenspiel auf den Felsen. Je näher wir dem Ausgang kommen, desto mehr Licht fällt in die Höhle und lässt uns immer mehr staunen!

Nach Verlassen der Höhle gehen wir nach links, vorbei an der Wundershöhle und wandern über die Höhle wieder zurück. Der Weg führt uns nun wieder über Treppenstufen auf das „Dach“ der Oswaldhöhle, einem steinigen Wanderweg. Hier halten wir uns an die Beschilderung Richtung Muggendorf. Bevor es nun wieder bergab geht, lädt nochmals eine Bank oder auch viele kleinere Felsen direkt am Wegesrand zu einer Pause, zum Spielen und Kraxeln ein. Etwas steiler wird es nun und besonders bei Nässe ist hier Vorsicht geboten! Etwas weiter dem Weg folgend erreichen wir unseren Hinweg und bleiben nun auf diesem bis zur Abzweigung zum Mehlbeerensteig, der wir folgen. Ein schmaler Weg führt uns nun durch die Felswände, wir wählen den Weg nach Muggendorf und gehen in einer Rechtskurve unterhalb der Felswände entlang. Kurz vor unserem Ausgangspunkt stoßen wir wieder auf unseren anfangs gewählten Weg, der uns zum Parkplatz führt.

Alternativ kann der Rückweg über den Hinweg erfolgen. Falls das Auto auf dem oberen Parkplatz steht, kann der Zugang zur Höhle direkt von dort gewählt werden. Allerdings ist dieser Weg nicht so eindrucksvoll, so dass sich der Umweg zum oben beschriebenen Ausgangspunkt lohnt.

volle Distanz: 1.26 km
Maximale Höhe: 470 m
Minimale Höhe: 373 m
Gesamtanstieg: 134 m
Gesamtabstieg: -135 m
Oswaldhöhle
Oswaldhöhle
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Anfahrt
B470 (Forchheim – Pegnitz) bis Muggendorf fahren. Im Ort Richtung Engelhardsberg abbiegen und der Straße durch den Ort folgen. Es geht bergauf und über den „Dooser Berg“ wird Muggendorf verlassen. Direkt vor einer scharfen Linkskurve befinden sich einige Parkplätze. Sollten hier die Parkplätze belegt sein, muss im Ort geparkt werden oder an der nächsten Abzweigung (scharf rechts, eng!) abbiegen und den Parkplatz etwa 200 Meter entlang der Straße nutzen.

ÖPNV
Anfahrt mit dem Zug bis Ebermannstadt, von dort weiter bis Muggendorf ist mit dem Bus Nr. 389 (Ebermannstadt – Pegnitz.

benötigte Zeit | Weg
Die knapp 1,5 km lange Tour kann in einer Stunde gegangen werden. Es bietet sich aber an, etwas mehr Zeit einzuplanen, damit die kleinen Höhlenforscher richtig aktiv werden können. Wegverlängerungen sind möglich.

Schwierigkeit
Mittlere Schwierigkeit – die Tour ist nicht für Kinderwagen geeignet! Der Rückweg über die Höhle ist steil und erfordert Trittsicherheit. Bei Nässe besteht Rutschgefahr!

Schatten | Sonne
Die Wanderung verläuft größtenteils im Wald und bietet daher viel Schatten.

Verpflegung
Entlang des Weges gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Einige Bänke laden zu einer Rast ein. In Muggendorf gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten.

Geeignet für
Kindertrage, größere Kinder

Spielmöglichkeiten
Erkunden der Höhle (Taschenlampe nicht vergessen!), Wald, Felsen

Besonderer Tipp für Läufer
Die Oswaldhöhle ist Teil der Marathonstrecke des Frankenweglaufs (Streitberg – Obertrubach), der jährlich im Juni stattfindet.

Gefahren
Rutschgefahr bei Nässe, Absturzgefahr an den Felsen

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